🡠Hinter den sieben Gleisen (2015)

Regie: Fredy Duss

Die Inszenierung eines Klassikers stellt sowohl an Regie wie auch an die Spielerinnen und Spieler ganz besondere Anforderungen. Dies zeigte sich bei den Proben zur Komödie „Hinter den sieben Gleisen“ immer wieder.
Das Stück spielt um 1960 und da sind nicht nur entsprechende Kostüme wichtig, auch die damalige Umgangssprache weicht etwas von der heutigen Wortwahl ab. Zudem wird man bei einem von Film und Fernsehen bekannten Klassiker mit den damaligen unvergesslichen und unerreichbaren Schauspielern verglichen. Mit einem enormen Willen haben sich die Spielerinnen und Spieler den Herausforderungen gestellt und sich in den letzten Monaten vor der Aufführung in intensiven Proben mit der romantischen Komödie befasst.
Ein Meisterwerk war auch die Arbeit des Bühnenteams. So staunten unsere Zuschauer nicht schlecht, als sich der Vorhang zum ersten Mal öffnete und die Welt von Barbarossa, Clown und Dürst offenbarte.

Zum Stück „Hinter den sieben Gleisen“

eine romantische Komödie von Katja Früh nach dem gleichnamigen Film von Kurt Früh.
Bearbeitung für das Theater Littau-Reussbühl von Fredy Duss.

Drei Männer führen ein beschauliches Leben als Clochards. Zu dritt hausen Barbarossa, Clown und Dürst in einem SBB-Bahnschuppen – bis Helen Zemp, ein hochschwangeres Mädchen bei den drei Stadtstreichern Zuflucht sucht. In diesem Schuppen wird Helen von der Barrierenwärterin Frau Herzog entbunden.

Kaum ist das Baby auf der Welt, hat das gemütliche Leben der drei Pennbrüder ein Ende. Schliesslich müssen Mutter und Kind ernährt werden – und dann steht da noch die Suche nach dem Vater des Kindes an. Die Clochards machen den Vater ausfindig, den Sohn des Papierfabrikdirektors Eberhard, bei dem Helen als Dienstmädchen arbeitete. Als die Konfrontation des unerwünschten Kindersegens mit der reichen Fabrikantenfamilie beinahe zu eskalieren droht, kommt es zu einem überraschenden Happy-End für Helen und ihr Baby.

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